Kostenlose Single von Er France
29. Januar 2008, 09:38
Bei Lolinet steht die neue Single von Er France zum kostenlosen Download bereit. Netter Electro-Indipop mit angeschrägtem Gesang.
Bei Lolinet steht die neue Single von Er France zum kostenlosen Download bereit. Netter Electro-Indipop mit angeschrägtem Gesang.
Daily Grind sind 5 Jungs aus Bayern, Deutschland, die zusammen unkomplizierte, straighte Rockmusik machen. Das Album “Rehearsals” ist bei Jamendo unter einer Creative Commons BY-NC-ND-Lizenz veröffentlicht und somit für den Hausgebrauch und Weitergabe kostenlos und legal verfügbar. Jetzt aber zur Musik.
Daily Grind rocken durchaus ohrwurmtauglich leider nur kurz unter einer halben Stunde ab. Ich finde das Album eigentlich ziemlich gelungen, mit einer richtigen Mischung aus entspannten Chords, einigermaßen stimmigen Überleitungen in die Refrains, die dann entsprechend auch durchrocken.
Der Opener Right Now hat dabei für mich das eigentlich größte Potential zum Pogen, weiter geht’s bei She’s So High ein bisschen Rock’n'Rolliger im Stil von 70er Punkbands, um dann entspannter mit einer 80er angelehnten Backriffs in How Long Does It Take weiterzurocken.
Miss You At All ist dann etwas balladiger mit teilweise herrlich schrägem Gesang, der aber authentisch und vor allem ehrlich klingt. Ein bisschen auf Phil Collins getrimmt, das ganze, aber angenehm hörbar.
Zum Schluss gibts dann knappe bei Too Late 6 Minuten Instrumental-Ballade mit Piano und einer sanften E-Gitarre im Duett, was ich sehr angenehm finde, auch wenn - oder vielleicht gerade weil - sich die Melodie irgendwie bekannt anhört.
Ganz großes Kopfkino, die Songs.
Selber hören:
Bei Golem gefunden und mal angehört: Das erste Album unter CC-Lizenz, dass gleichzeitig von einer Verwertungsgesellschaft kommerziell vertrieben wird.
Mir persönlich (ich hab bis jetzt nur die ersten 3,5 Tracks hören können) ist das bis dahin zu experimentell und selbst als Break-Beat ein wenig falsch kategorisiert. Eher Fraktal-Beat-Experimental.
Dank Creative Commons BY-NC-ND-Lizenz für jeden downloadbar, reinhören ist also problemlos möglich.
Tachchen, Ich bin der neue hier. Vielleicht kennt mich bzw. meine eigentliche Seite ja jemand, vielleicht auch nicht - egal. Ich habe bisher meinen Musiksenf auf meinem Best Of Jamendo-Blog veröffentlicht und werde hier einem hoffentlich größeren Publikum ein paar gute Bands aus dem Creative Commons Bereich vorstellen können.
Derzeit kann ich nur anbieten ein paar ältere Reviews hierher zu transferieren, ich hoffe aber, ich kann hier demnächst richtig loslegen.
Nicht ich, ich war nicht weg, nur das Blog.
Merken: Zahlungsmoral erhöhen.

Label: V2 Records
Jahr: 1997
Sehr schöne Zusammenarbeit von Giand Sand und Lisa Germano. Durch Germano gewinnt der sonst eher spröde Country Giant Sands tatsächlich so etwas wie Pop-Appeal. Besonders bei When I think of Love, das in einer gerechten Welt ein Hit gewesen wäre. Außerdem werden Coverversionen von Nancy Sinatra (Sand) und Neil Young (Round and Round) gereicht.
Das Ergebnis ist die zugänglichste Platte sowohl von Giant Sand als auch von Lisa Germano.
Bewertung: 




Bei Amazon kaufen (momentan gebraucht schon ab 6,24€, Ebay dürfte aber noch billiger sein)
Stollwerck, 27.10.06

Zum Entertainer wird sich Evan Dando wohl nicht mehr entwickeln, steht halt rum, spielt Gitarre und singt - das war’s, danke. Aber erstaunlich wieviele Pophits der Mann geschrieben hat. Ich hatte die Lemonheads nie besonders aufmerksam verfolgt und doch hätte ich mindestens jedes zweite Lied mitsingen können. Außerdem sieht er scheinbar immernoch gut aus, jedenfalls war der Jungmädchenanteil vor der Bühne überraschend groß, dafür dass so ein alter Sack auf der Bühne stand.
Das neue iTunes arbeitet nach dem ersten Patch wirklich gut und sogar die “get-cover”-Funktion ist inzwischen etwas wert. Wollte ich ja nur mal gesagt haben, nachdem ich zuerst das Programm sehr kritisiert hatte - zurecht.
Wahrscheinlich wird einigen Leuten aufgefallen sein, dass hier momentan sehr wenig abgeht, sprich: gepostet wird. Dafür gibt es einen Grund, ist privat, und deshalb sthet er in meinem privaten Blog, der aktuellen Verknalltheit (Füchse könne sich aufgrund des Titels das Linkklicken sparen). Einmal hier und dann auch noch da.
Es ist schon doof, dass solche Sachen passieren, wenn man gerade etwas Neues starten will. Aber, egal, hauptsache sie passieren. Und ich denke, durch ein paar Posts weniger hier geht die Welt nicht unter. Ich hoffe es zumindest. Was sind das da für komische Blitze. Argh! Röchel! Röchel.
Genug der Scherzerei. Ich mache hier weiter, auch wenn es momentan nicht so aussieht. Aber ich hatte mir “schwarze Zahlen” eh erst für 2008 vorgenommen. Haha, das ist ja das schöne am Privatbloggen: Es kann mir egal sein, wenn Leute die sich ursprünglich interessiert haben, jetzt denken “tot” und das Thema abhaken. Mein Ziel ist nach wie vor ein richtig gutes deutsches Musikblog auf die Beine zu stellen (watch out Nicorola or whoever), allerdings sowieso nicht in Konkurrenz sondern im Kreis. Whatever that may mean.
Kennt eigentlich jeder hier Locas in Love? Das hoffe ich doch, ist nämlich eine Spitzenband, die darüberhinaus auch noch sehr großzügig mit ihrem Material umgeht und zig (in Zahlen zig) freie MP3-Downloads anbietet. Hey, so’ne Einstellung ist doch unterstützenswert, oder? Also nichts wie hin, hierhin.
Und wer jetzt behauptet, dass ich diese Empfehlung nur ausspreche, weil ich ab und zu mal mit Benny (dem Manager der Band, soweit ich weiß) E-Mails austausche, der spinnt. Gerade lief hier “Immer in mir” und dieses sehr schöne Lied hat mich bewogen aus meinem Blogpausenkäfig zu kriechen. Aber trotzdem, nehmt das halt mal als Disclaimer.
Und jetzt noch zwei Songs zum direkthören:
Rette meine Seele
Verspätetes Lied für Laura

Label: Last Gang Records
Jahr: 2006
Was Metric der hiesigen Musikindustrie angetan haben, weiß ich auch nicht. Aber nachdem die beiden regulären Platten hier erst mit großer Verspätung veröffentlich wurden, erfährt die Soloplatte der Sängerin, Emily Haines, das gleiche Schicksal. In diesen Fällen ist natürlich der Marketplace von Amazon ein wirkliches Highlight. Man bekommt dort die CD, obwohl gerade erst erschienen, als US-Import schon für 9 Euro (plus 3 Euro Versand).
Wahrscheinlich liefen die beiden Metric-Platten nicht so gut, und so veröffentlicht man die Haines-CD eben auch erst mal gar nicht hier. Dass Metric vor der Deutschlandveröffentlichung hier schon eine beachtliche Anhängerschaft hatten, deren Großteil diese Platten bereits in der Importversion besaß, wird dann in den Geschäftanalysen wahrscheinlich nicht beachtet. Möglicherweise gibt es die Haines-Platte Juni 07 hier zu kaufen und die Typen wundern sich dann, dass sie kaum jemand haben will. Aber genug von diesen ärgerlichen Dingen, zurück zum Beton:
Das Album ist im besten Sinne überraschungsfrei. Emily Haines ist solo so wie man, naja zumindest ich, es sich vorgestellt hatte. Alle Songs basieren auf Tasten und Singen, eben das was Emily macht. Das ist aber eben nur die Basis. Darauf baut die Band, The Soft Skeletons, einen ziemlich wohligen Sound, zum Teil sogar an (nicht erschrecken) Prog-Klischees anknüpfend. Aber nicht die symphonischen, prätentiösen Teile, sondern diese eher leisen, atmosphärischen Quengelgitarren beispielsweise.
In “Reading in Bed” klingen sie sogar wie Beth Gibbons & Rustin Man. Das ist dann auch mein Lieblingslied der Platte. Zusammen mit “The Lottery”, auch ganz groß.
In “The Maid needs a Maid” misst sie sich mit Neil Young (”A Man needs a Maid” von “Harvest”), und kommt in dem Vergleich nicht schlecht weg.
Als gutes Zeichen für ein Album gilt ja auch, wenn die richtig guten Lieder hinten sind. Ja, ist hier auch so, obwohl die ersten 25 Minuten auch reichen würden, um herausragend zu sein. Aber in der zweiten Hälfte wird es dann mit “”Reading in Bed”, “The last Page” und “Winning” nochmal ganz groß.
“Knives don’t have your back” ist ein kleines Meisterwerk (vielleicht sogar ein großes, kann ich erst in ein paar Jahren beantworten). Es ist auf jeden Fall meine Platte der Woche, des Monats, vielleicht sogar des Jahres.
Bewertung: 




Links:
Emily Haines
Bei Emily kann man sich auch ein Video anschauen und ein MP3 herunterladen, aber nur wenn der richtige Browser und die richtigen Plug-Ins installiert sind. Bei mir gings nicht. Das Video gibt es aber auch bei YouTube:
YT-Video
Emily Haines (mypsace)
The Soft Skeleton
Metric
CD von Emily bei Amazon kaufen
Metric-Sachen vielleicht? (auch Amazon)
Darüberhinaus gibt es auch ein ganze Reihe von Bootlegvideos, hier.
Und hier der Tipp des Tages zum Abschluss: Wer Lust auf Metric (oder auch Tocotronic, Stella, Spillsbury, o.ä.) hat, der sollte mal beim Ladoshop einkaufen. Die gewähren bis einschließlich 30. September 50% Rabatt auf alles! Selbst auf Sonderangebote, “Monster Hospital” .B. bekommt man somit für unter einem Euro. Wahnsinn. Hin!